BRISCEIN Ales

Portrait

BRISCEIN Ales

Aleš Briscein

Im Herbst 2018 steht Berlin im Zentrum der Aktivitäten des tschechischen Tenors Aleš Briscein: An der Komischen Oper singt er den Paul in einer Neuproduktion Die tote Stadt, an der Deutschen Oper Berlin gibt er sein Hausdebüt als Albert Gregor in Jančeks Die Sache Makropulos

2019 wird er in Frankfurt mit Smetanas Dalibor, an der Komischen Oper erneut als Paul und mit der Komischen Oper beim Festival von Edinburgh als Lenskij in Eugen Onegin zu hören sein.

2020 gastiert er am Grand Théâtre de Genève als Lépreux in Messiaens Saint François d’Assise und als Albert Gregor. 

Er gastiert an verschiedenen Theatern und Festivals in seiner tschechischen Heimat mit Partien wie Jiri in Dvoraks Jakobin, Ladislav in Smetanas Zwei Witwen, Prinz in Rusalka, Conte di Albafloria in Martinus Mirandolina, Jaromér in Fibichs Pád Arkuna, Lukaš in Smetanas Der Kuss, Alfredo in La Traviata, in der Titelpartie Lohengrin und als Pollione in Bellinis Norma

Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit waren 2018 seine Partiedebüts als Filka Morosov in einer Neuproduktion Aus einem Totenhaus an der Bayerischen Staatsoper unter Simone Young und als Sergei in Lady Macbeth von Mzensk in Ostrava, 2017 Tambourmajor in einer Neuproduktion Wozzeck am Theater an der Wien unter der Leitung von Leo Hussain und in der Regie von Robert Carsen, sein Partiedebüt in der Titelpartie von Zemlinkys Zwerg in Graz, 2016 Lenksj in einer Neuproduktion von Eugen Onegin an der Komischen Oper Berlin, sein Partiedebüt als Skuratov in Janaceks Aus einem Totenhaus beim Savonlinna Opera Festival und Albert Gregor an der Seite von Karita Mattila bei den BBC Proms in einer konzertanten Aufführungen von Vec Makropulos unter Jiri Belohlavek. Mit der Staatsoper Prag gastierte er als Pollione neben Edita Gruberova in Japan, mit der Oper von Brünn als Albert Gregor und mit der Glagolitischen Messein Hongkong. 

2015 debütierte er als Königssohn in Humperdincks Königskinder in Frankfurt und war er als Laca in Janaceks Jenufa am Teatro Comunale di Bologna zu hören, in Rom sang er Strawinskis Les Noces unter Andrés Orozco-Estrada.

2013/14 war er u.a. in Neuproduktionen von Così fan tutte an der Komischen Oper und von Jenufa in Graz zu erleben. 2013 gastierte er als Andrej in Tschaikowskijs Mazeppa an der Komischen Oper und als Steva in Jenufa an der Bayerischen Staatsoper in München.

Im Sommer 2012 ersang sich Aleš Briscein einen grossen persönlichen Erfolg in der Titelpartie von Wagners Lohengrin bei den Tiroler Festspielen in Erl unter Gustav Kuhn und war in Smetanas selten gespielte Oper Zwei Witwen in Angers und Nantes zu hören.

Im Sommer 2011 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion Več Makropulos unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen und in der Regie von Christoph Marthaler.

Weitere Gastspiele führten ihn nach Nürnberg, Vancouver, Tokyo, Zypern, Lille, Caen, Antwerpen, Valencia, Wien, London und Frankfurt. 

Eine enge künstlerische Partnerschaft verband ihn über viele Jahre mit der Opéra de Bastille in Paris, wo er u.a. als Brighella in Ariadne auf Naxos, Kedril in Aus einem Totenhaus, Ein junger Diener in Elektra, Hirt/Junger Seemann in Tristan und Isolde, Valzacchi in Der Rosenkavalier, Janek in Die Sache Makropoulos, Jeník in Die verkaufte Braut, Jaquino  in Fidelio und als Kudriasch in Kát‘a Kabanova gastierte. 

Aleš Briscein arbeitet mit Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Sir Charles Mackeras, Valeri Gergiev, Jiri Belohlavek, John Fiore, Sylvain Cambreling, Kent Nagano, Tomaš Netopil, Esa Pekka Salonen oder David Zinman. 

11/2018

Videos (YouTube Videos)

Aleš Briscein - Lohengrin (Auszug aus 3. Akt) 2012

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